Wie eine Topfsonnenblume zur Erlebnislandschaft wird
Du gehst einen geschwungenen Pfad durch Mais.
Noch ahnst du nicht, was dich erwartet.
Bis sich die Landschaft plötzlich öffnet.
Gelb. Warm. Endlos.
Ein Sonnenblumenfeld, das man nicht nur betrachtet, sondern in das man eintaucht. Ein Ort, an dem Menschen lachen, entspannen und den Moment geniessen. Und irgendwo zwischen Musik und Abendlicht beginnen sie zu tanzen.
Für Besucher fühlt es sich fast magisch an.
Doch hinter diesem Moment, hinter diesem Erlebnis und dieser weiten Sonnenblumenlandschaft steckt mehr: das richtige Timing, eine enge Zusammenarbeit mit dem Anbauer und eine Sorte: Dancing Sun.
Von Topfpflanze zur Erlebnislandschaft
Dancing Sun ist ursprünglich eine Topf- und Beetsonnenblume, entwickelt für Balkon und Garten. Sie ist stark verzweigend, blüht gestaffelt und ist pollenfrei.
Diese Eigenschaften machen die Sorte auch für grössere Anwendungen interessant, wie kreative Eventveranstalter zunehmend zeigen.
Ein Festival und eine Hochzeit verdeutlichen, wie Dancing Sun in unterschiedlichen Konzepten das Erlebnis verstärkt und gleichzeitig mehr Sicherheit bei Blüte und Timing bietet.
Campo Solar: ein Festival mit eigenem Rhythmus
Jeden Sommer findet im belgischen Damme das Campo Solar statt, ein Festival mitten in einer Landschaft aus Mais, Weizen, Blumenwiesen und Sonnenblumenfeldern. Hier kommen Jung und Alt zusammen, geniessen Musik und tanzen bis in die warmen Sommerabende.
Die Sonnenblumen sind dabei nicht nur Dekoration, sondern ein zentraler Bestandteil des Erlebnisses. Das erfordert Planung, Vertrauen und enge Zusammenarbeit, erklärt Veranstalter Lode Maryssael. „Es bleibt jedes Jahr spannend. Man arbeitet mit etwas Lebendigem, das sich nicht vollständig steuern lässt.“
Um das bestmöglich zu begleiten, sind Erfahrung und Kooperation entscheidend. „Wir planen die Aussaat gezielt, berücksichtigen das Wetter und arbeiten eng mit einem lokalen Anbauer zusammen. Er kennt den Boden und bringt wertvolle Impulse ein. Es ist eine echte Partnerschaft auf Augenhöhe.“
Mit einer lebendigen Landschaft zu arbeiten, verlangt ein anderes Denken. „Man muss ein Stück weit loslassen und gleichzeitig sehr gut planen. Man kann nicht alles kontrollieren, aber die Bedingungen optimal gestalten.“
Die Wahl der Sonnenblumen ist bewusst getroffen. „Sie sind ikonisch, passen perfekt zur Identität von Campo Solar und sind zugleich robust. Durch ihre Höhe geben sie Struktur und schaffen eine Landschaft, in der Besucher eintauchen können.“
Auch die Sorte spielt eine Rolle. „Wir setzen auf einen verzweigenden Typ, der nach der Hauptblüte Seitentriebe bildet. So verlängert sich die Blütezeit und das Feld wirkt voller, lebendiger und vielschichtiger.“
Die Wirkung auf die Besucher ist sofort spürbar. „Viele Wow-Momente. In Kombination mit einem schönen Sonnenuntergang ist es extrem fotogen. Gleichzeitig ist es ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen oder einfach zur Ruhe finden.“
Tabloo Margot: wenn alles passen muss
Tabloo Margot ist ein Full-Service-Eventstudio, spezialisiert auf besondere Feiern, exklusive Corporate Events und individuelle Hochzeiten.
„Wir wurden angefragt, eine Hochzeit auf einem Feld zu organisieren,“ erzählt Margot Laporte.
„Da der Termin Anfang September lag, haben wir vorgeschlagen, sie in einem Sonnenblumenfeld stattfinden zu lassen.“
Bestehende Felder boten zu wenig Sicherheit, deshalb entschied man sich, gemeinsam mit einem lokalen Anbauer ein eigenes Feld anzulegen. „Unsere grösste Sorge war das Timing, dass die Blumen entweder schon verblüht oder noch nicht geöffnet sein könnten. Deshalb haben wir bewusst einen Typ mit mehreren Blüten pro Stiel gewählt. Das reduziert das Risiko.“
Am Tag selbst passte alles perfekt zusammen. „Wir hatten grosses Glück, dass das gesamte Feld genau zum richtigen Zeitpunkt in voller Blüte stand.“
Auch das Erlebnis für die Gäste wurde bewusst inszeniert. „Sie kamen durch ein Maisfeld und folgten einem geschwungenen Pfad, ohne zu wissen, was sie erwartet. Und plötzlich standen sie mitten in einem Meer aus Sonnenblumen.“
Die Reaktionen waren überwältigend. „Die Gäste waren begeistert. Viele sagten, dass sie so etwas noch nie gesehen hätten. Sie waren wirklich völlig hin und weg.“
Die Rolle des Anbauers war entscheidend. „Ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen. Wir sind ihm sehr dankbar.“
Die Atmosphäre lässt sich kaum in Worte fassen. „Atemberaubend. Es hat mich jedes Mal berührt.“